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Achtung bitte!

Der positive Effekt und die Wirksamkeit von Meditation und verschiedenen Entspannungstechniken wurde mittlerweile in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Sie sind aber bei ernsthaften Beschwerden kein Ersatz für eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ganz generell dienen die geführten Meditationen und verbalen Anleitungen, die wir vermitteln, der Selbsthilfe und Bewusstseinsentwicklung.

Befindest Du Dich aktuell in einer psychischen Krise, hole Dir professionelle Unterstützung. Befindest Du Dich aktuell in psychotherapeutischer Behandlung, frage bitte unbedingt Deinen behandelnden Arzt oder Therapeuten, bevor Du mit unserem Training startest. Nutze unser Training nicht ohne ihre ausdrückliche Empfehlung oder ihre Supervision.

Kontraindikationen

Manche der unten angeführten Kontraindikationen sind Gegenanzeigen, bei denen Du das Training auf gar keinen Fall absolvieren solltest. Bei anderen solltest Du Dein Training nur mit Begleitung von Menschen mit besonderen Fachkenntnissen, einer speziellen Ausbildung oder einer geeigneten medizinischen Qualifikation oder Heilerlaubnis durchführen.

ADS

Bei ADS sind verschiedene Hirnareale sowieso schon weniger aktiv als gewöhnlich. Entspannungstechniken können diesen Umstand noch verstärken.

Konsultiere gerne einen qualifizierten medizinischen Neurofeedbacktherapeuten. Ihre Software ist u.a. speziell für die Behandlung von ADS und ADHS ausgelegt.

Depression

Beim Awakened Mind®-Training werden verschiedene Areale im Gehirn „heruntergefahren“, andere werden stärker aktiviert, andere arbeiten anders zusammen. Ein „normales“ Gehirn kann nach der Meditation relativ mühelos wieder in den gewohnten Wachzustand schalten. „Depressive Gehirne“ arbeiten neurologisch aber anders und haben u.U. große Schwierigkeiten mit der Rückkehr in den normalen Wachzustand. Im schlimmsten Fall wärest Du nach der Meditation „noch depressiver“ als vorher – und das unabhängig vom Inhalt des Trainings. Es gibt allerdings sehr verschiedene Formen der Depression, die sich im Hinblick auf die neurologische Funktionsweise des Gehirns stark voneinander unterscheiden können.

Konsultiere bitte einen qualifizierten medizinischen Neurofeedbacktherapeuten. Ihre Software ist u.a. speziell für die Behandlung von Depression ausgelegt.

Wobei hier noch gesagt werden sollte, dass nicht jeder „Alltagsblues“ auch eine „echte“ Depression ist – eine „normale“ Trauer oder phasenweise Niedergeschlagenheit zählt z.B. nicht dazu.

Epilepsie

Veränderte Bewusstseinszustände können bei Epilepsie-Patienten u.U. einen Anfall provozieren und im ungünstigsten Fall sogar die Anfallshäufigkeit erhöhen. Bist Du Epilepsie-Patient, führe unser Training bitte nur unter der Aufsicht von Fachleuten durch, die eine entsprechende medizinische Überwachung und Versorgung gewährleisten können.

Erkrankungen des Zentralen Nervensystems

Nach einem Unfall z.B. kann das zentralen Nervensystems erkrankt oder geschädigt sein. In der Weitergabe von Informationen vom Körper ans Gehirn oder umgekehrt kann es somit zu Fehlern kommen. Nachdem nicht absehbar ist, ob und in welchem Maß unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, führe in diesem Fall ein Training bitte ausschließlich unter der Aufsicht von Fachleuten durch.

Geistige Behinderung

Die Gehirne geistig behinderter Menschen funktionieren anders als „normale“ Gehirne. Insofern sind auch die Wirkungen von Meditation und Mentaltraining nicht oder nur sehr schwer kalkulierbar: Entspannung kann in Aggression umschlagen, Phantasiereisen können als Horrortrip enden.

Persönlichkeitsstörungen

Bei Persönlichkeitsstörungen sind mit einem Awakened Mind®-Training vermutlich ähnliche Effekte zu erwarten wie bei der Behandlung mit Hypnose: so gut wie keine Veränderungen oder kaum eine Verbesserung der Situation.

Psychopharmaka

Psychopharmaka verändern die Arbeit des Gehirns auf die eine oder andere Weise. Folglich wird ein Mensch, der Psychopharmaka nimmt, auf das Training möglicherweise anders reagieren als vielleicht gewohnt: stärker, schwächer oder gar nicht. Unter Umständen verändert ein tranceähnlicher Zustand die Wirkung des Medikaments sogar: das Medikament könnte über einen bestimmten Zeitraum seine Wirkung verlieren oder, im Gegenteil, seine Wirkung extrem verstärken.

Psychosen

Die Wirkung eines Trainings ist bei Psychotikern nur schwer abzuschätzen. Unter Umständen kann sich der Zustand sogar verschlechtern. Die Behandlung von Psychosen gehört in ein klinisches Umfeld und unter die Aufsicht von Fachärzten.

Schwangerschaft

Beim Awakened Mind®-Training kommst Du in Kontakt mit Deinem Unterbewusstsein und den dort gespeicherten Erinnerungen. Je nachdem, was dort „gespeichert“ ist, kann das emotional mitunter sehr aufwühlend sein. 10% des mütterlichen Stresshormons Cortisol landen beim Ungeborenen und können damit die emotionale und kognitive Entwicklung des Fötus negativ beeinflussen. Solltest Du schwanger sein, mach unser Training wenn überhaupt, dann bitte nur unter Aufsicht von Profis. Und bitte auch keine Entspannungsübungen: eine richtig tiefe Entspannung kann u.U. vorzeitige Wehen auslösen und zu Frühgeburten führen.

Suchterkrankungen

Stoffgebundene Suchterkrankungen (Drogen, Medikamente, Alkohol etc.) können die Gehirnfunktion stark beeinflussen. Mitunter ist es dann unmöglich, einen veränderten Bewusstseinszustand herbeizuführen. Bist Du „clean“, kann ein Awkaned Mind®-Training dabei helfen, Ressourcen aufzubauen und so den Übergang in ein suchtfreies Leben unterstützen.

Ist die Sucht nicht an einen Stoff gebunden (Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht, Internetsucht etc.) ist das Gehirn nicht von einem extern zugeführten Stoff beeinflusst. D.h. Du kannst ohne Bedenken unser Training durchführen.
Eine gute Nachricht auch für Raucher: Nikotin hat keine Auswirkung auf die Trancefähigkeit eines Gehirns. Ein Awakened Mind®-Training ist möglich.

Thrombosen und Herzerkrankungen

Meditation führt oft zu einer tiefen Entspannung – die Blutgefäße weiten sich. Bei Thrombose-Patienten entsteht dadurch das Risiko, dass der Thrombus anfängt zu rutschen. Im schlimmsten Fall kann das zu einer lebensgefährlichen Embolie führen.

Für Menschen mit einem kürzlich erlittenen Herzinfarkt oder Schlaganfall gilt ein ähnliches Risiko. In der Regel ist nach ca. 3 Tagen bis 6 Wochen aber eine Tiefenentspannung keine Gefährdung mehr. Unbedingt aber mit dem behandelnden Arzt absprechen!

Medizinischer Haftungsausschluss

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