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Für Deine Potentialentfaltung betrachten und messen wir am Anfang unseres Trainings mehrere Parameter:

  • EEG für die Hirnwellen. Im EEG sehen wir den Bewusstseinszustand. (EEG = Elektroenzephalogramm)
  • GSR misst den Hautleitwiderstand als Indikator für Entspannung oder Stress. (GSR = Galvanic Skin Response)
  • BVP/HRV misst den Puls und leitet daraus die Herzratenvariabilität ab. Ein Parameter für den Grad der Ruhe und Entspannung sowie Resilienz und Freude. (BVP = Blutvolumenpuls, HRV = Herzratenvariabilität)

Diese Bio- und Neurofeedbackmessungen verraten uns zusammen mit Deiner eigenen Einschätzung gleich zu Beginn, „wo genau der Schuh bei Dir drückt“. So können wir im Training und Coaching gezielt an der „richtigen“ Stelle ansetzen.

Fälle aus der Praxis

Dich interessieren ein paar Beispiele?
Sehr gerne!
Hier sind sechs Fälle:

Fall 1: Wenn die eigene Meditationstechnik stresst…

Das Problem

Maximilian hat das Gefühl, dass er nicht wirklich entspannen kann. Und das, obwohl er schon jahrelang meditiert und viele Kursen und Seminare besucht hat.

Die Ursache

Eine geräuschvolle und unphysiologische, stressige Hochatmung.

Die Lösung

Funktionales Atemtraining für eine geräuschlose Einatmung und eine optimale Zwerchfellaktivität bei der Atmung.

Der relevante Parameter

Das GSR zeigt den Grad der Entspannung an. Bei Maximilian zeigt sie an, dass der Stress um so höher wird je länger die Meditation dauert.

Fall 2: Wenn ein nicht verarbeitetes Trauma während der Meditation ungefragt immer wieder aufploppt…

Das Problem

Heidi hat während des Meditierens immer wieder heftige Zuckungen. Ihr ganzer Körper wird regelrecht durchgeschüttelt. Sie berichtet auch, dass Sie sich nach dem Meditieren nie großartig anders fühlt als vorher.

Die Ursache

Ein nicht gelöstes Trauma. Sobald Heidi die Augen schließt, produziert ihr Gehirn Alphawellen – das W-LAN zum Unterbewusstsein ist an, und gespeicherte Erfahrungen „schießen nach oben“.

Die Lösung

Aufklärung über das „Alpha-W-Lan“ und die Empfehlung, das alte Trauma dringend mit einem Experten zu bearbeiten.

Der relevante Parameter

Das GSR zeigt bei Heidi viele Stressspitzen. Und auch, dass sich an dem Grundstresslevel insgesamt nichts ändert.

Fall 3: Wenn die Entspannungstechniken der Biofeedbacktherapie nicht den gewünschten Erfolg bringen…

Das Problem

Lena macht seit über einem Jahr ein Biofeedbacktraining (HRV) gegen ihren Stress. Trotzdem hat sie das Gefühl, dass sich nicht wirklich etwas tut und ihr Stresslevel immer noch gleich ist.

Die Ursache

Ihre HRV-Kurven sind ideal. Wie aus dem Bilderbuch. Im EEG zeigt sich aber stets das gleiche Muster: ein normaler Wachzustand mit relativ vielen Betawellen. Unabhängig davon, ob sie die Augen schließt und den Fokus auf die Atmung richtet oder irgendeine andere Entspannungstechnik anwendet. Das Gehirn produziert einfach keine langsameren Wellen und bleibt im Stress.

Die Lösung

Ein Switch des Trainings vom HRV-Training (da kann Heidi sich nicht mehr „verbessern“) zum EEG-Training.

Der relevante Parameter

Im EEG zeigt sich, wann Lena’s Gehirn von ihrem normalen, „stressigen“ Wachzustand wirklich in einen entspannteren umschaltet.

Fall 4: Wenn sich Achtsamkeitsübungen genau so anfühlen wie der Normalzustand…

Das Problem

Lorenz fühlt sich bei seinen Achtsamkeitsübungen genau so wie sonst im Alltag auch. Weder deutlich gestresster oder entspannter, aber eben eben auch nicht großartig anders als sonst auch.

Die Ursache

Eine missverstandene Anleitung seines Achtsamkeitslehrers. Auch mit geschlossenen Augen legt er seinen Fokus auf alles, was er an Geräuschen und Gerüchen um sich herum wahrnehmen kann. Hellwach und analysierend. Anstatt sich von der Außenwelt zurückzuziehen und nach Innen zu gehen.

Die Lösung

Eine Aufklärung über Achtsamkeit und das Konzept dahinter. Anschließend ein EEG-Training, das Lorenz dabei hilft, den Weg nach Innen zu finden.

Der relevante Parameter

Das EEG zeigt an, wann Lorenz seinen Fokus wirklich von Außen nach Innen verlagert.

Fall 5: Wenn die Aktivierung von Liebe und Mitgefühl sich nicht anders anfühlt als den Müll runterzubringen…

Das Problem

Ute übt seit einiger Zeit die herzfokussierte Atmung und aktiviert Liebe und Mitgefühl. Trotzdem hat sie das Gefühl, dass irgendetwas „nicht passt“.

Die Ursache

Chaotische, unregelmäßige HRV-Kurven. In Ute’s Fall primär ausgelöst durch eine flache, unphysiologische und unregelmäßige Atmung.

Die Lösung

HRV-Training. Die graphische Darstellung hilft ihr dabei, den Weg zu finden. Wie sich Herzöffnung wirklich anfühlt, und was sie dabei unterstützt.

Der relevante Parameter

Die HRV-Kurve als Messparameter für Resilienz und Lebensfreude. Für ein offenes Herz, Liebe und Mitgefühl.

Fall 6: Wenn das Gehirn im Flow ist, das gute Gefühl aber ausbleibt…

Das Problem

Heiko fühlt sich irgendwie abgeschnitten, fühlt keine klare Richtung. Er fühlt sich uninspiriert. Messungen zeigen aber, dass sein Gehirn aber sehr leicht in der Lage, sich in einen Flow-Zustand zu versetzen. Er hätte also alle Voraussetzung für ein Leben aus der Intuition.

Die Ursache

Ein inneres Verbot, auf die leise Stimme der Intuition zu hören. Ein inneres Verbot, das Leben freudig zu genießen.

Die Lösung

Heiko’s Gehirn rutscht ganz natürlich und von alleine in das Flow-Pattern, sobald er die Augen schließt. Er braucht es also nur noch bewusst für sich zu nutzen. Gezielte Theta-Meditationen helfen ihm, die Verbote in sich zu erkennen und zu lösen.

Der relevante Parameter

Das EEG. Es zeigt Heiko klar und deutlich, dass alle Voraussetzungen zur Selbstheilung und Klärung der Bugs in seinem Unterbewusstsein vorhanden sind.

Ideale Biofeedbackwerte zum Vergleich

BVP/HRV: eine ideale Resilienzkurve

GSR: eine ideale Entspannungskurve

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