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Das einzige, was Dich wirklich davon abhalten kann, Glück, Zufriedenheit und Fülle zu empfinden, befindet sich zwischen Deinen beiden Ohren: es ist Dein eigener unbewusster, konditionierter Verstand.

frei nach Eckhardt Tolle

Denkt Dich Dein unbewusster Verstand noch oder bist Du Dir Deiner Gedanken bewusst?

Der Verstand tut das, was er kann: Denken. Ob Deine Gedanken konstruktiv-kreativ oder abwertend-problemverhaftet sind, liegt an Deiner unbewussten Konditionierung.

Dein unbewusster Verstand produziert im Normalfall jeden Tag Tausende von Gedanken. Ununterbrochen. Er produziert einen einzigen, nicht endenden Strom von Gedanken, der pausenlos und unreflektiert durch Deinen Kopf wabert. Etwas anderes als Gedanken zu produzieren kann der Verstand nämlich nicht. Einige davon sind vielleicht kreativ oder neu, die meisten Deiner Gedanken sind aber schlicht überflüssig. Hast Du Deine Gedanken schon einmal bewusst beobachtet? Sind sie konstruktiv und lösungsorientiert? Kreativ? Lustig? Lösen Deine Gedanken ein gutes Gefühl in Dir aus? Hast Du Deine Gedanken schon einmal gedacht oder ist sind es alte Gedanke? Oder sind Deine Gedanken destruktiv? Sabotieren sie Dich vielleicht sogar? Führen Deine eigenen Gedanken dazu, dass Du den gegenwärtigen Moment nicht wahrnehmen kannst, weil Du gedanklich ganz woanders bist? Hängst Du vielleicht in der Vergangenheits-Schleife fest, jammerst über eine verpasste Gelegenheit oder ein unschönes Ereignis? Obwohl es schon Tage oder Wochen vorbei ist? Und obwohl es nichts, rein gar nichts bringt, sich weiter darüber zu ärgern? Oder hängst Du in der Zukunfts-Schleife? Mit sorgenvollen oder ängstlichen Gedanken vor dem, was vielleicht kommt? Halten Dich Deine eigenen Gedanken in einer Spirale aus Mutlosigkeit, Sorge oder Angst gefangen?

Welches mindset hast Du?
Welche Story erzählst Du Dir über Dich selbst?

Du brauchst nicht jedem Gedanken zu glauben, den Du denkst…

Die gute Nachricht ist: die meisten limlitierenden Gedanken und negativen Gefühle werden von etwas ausgelöst, das nur in Deinem Kopf existiert – von Deinem unbewussten, unreflektierten Verstand. Beeinflusst von Deinem Kulturkreis, Deiner Umgebung, Deinen bisherigen Erfahrungen. Hör einfach mal Deinen Gedanken zu. Welche Story erzählst Du Dir über Dich selbst? Was glaubst Du über Dich? Und: Stimmt das, was Du über Dich denkst eigentlich?
Formuliere das, was Du über Dich glaubst, in eine Frage um und bezweifle das, was Du über Dich selbst bisher geglaubt hast: Bin ich wirklich zu doof für die Steuererklärung? Habe ich wirklich keine glückliche Partnerschaft verdient? Bin ich wirklich der emotionale Mülleimer, bei dem alle immer ihren Seelenballast auskippen dürfen? Wer oder was wäre ich, wenn ich anders über mich denken würde?

Radikale Akzeptanz des gegenwärtigen Moments

Erkenne, dass alles, was real existiert, der gegenwärtige Moment ist. Die Vergangenheit existiert nur als gedanklicher Abklatsch in Deinem Kopf. Die Situation ist schon lange vorüber, nur Deine Gedanken erinnern sich noch daran, kreieren das entsprechende Gefühl und halten die Vergangenheit als Gefühl damit im Jetzt noch aufrecht. Die Zukunft ist noch nicht geschehen. Und doch können Deine Befürchtungen, Sorgen und Ängste, die Du über Deine Zukunft hast, Dir das Jetzt bereits so richtig schön versauen. Wenn Du genau hinschaust kannst Du vielleicht wahrnehmen, dass all Deine negativen Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft nichts bringen. Sie bringen keine Lösung der Situation, keinen Ausweg. Sondern nur destruktive Gefühle.

Your perception about the world creates your thoughts, your thoughts create your desires and intention, and your intentions manifest as your reality.

Your thoughts create your reality. Your mind is more powerful than you probably know.

Each thought you have informs your energy, and your energy manifests into your experiences. Your thoughts and energy create your reality.

Debasish Mridha, Buddha, Neale Donald Walsh, Byron Katie, Yoko Ono, Mahatma Gandhi, Gabrielle Bernstein und viele andere… wie alle „bewussten“ Menschen

Dein mindset kreiert Deine Realität

Deine Gedanken kreieren Deine fühlbare Realität. Sie kreieren, wie Du Dich in diesem Moment fühlst, sie kreieren Dein momentanes Energiefeld, Deine momentane HRV-Kurve, Deinen Bewusstseinszustand, Deine Gefühle. Sie kreieren, wie und ob Du handelst, mit anderen kommunizierst etc. Wenn Du Deine Realität ändern möchtest, fange an, Deine unbewussten Gedanken zu erkennen. Nimm den gegenwärtigen Moment wahr. Wie Du ihn erlebst und fühlst, ist in den meisten Fällen Deine Wahl.

Gib jedem Augenblick die Möglichkeit, der schönste Moment Deines Lebens zu werden.

Übung:
Beobachte Deine eigenen Gedanken

Wenn Du Dir Deiner Gedanken noch nicht bewusst bist und Dein Verstand „Dich denkt“ (und Du ihm vielleicht auch noch glaubst), kann Dir die folgende kleine Übung helfen: Nimm Dir einen Moment Zeit und beobachte Dich beim Denken. Leg Dich auf die Lauer. Neugierig wie ein Jäger, wie eine Katze vor dem Mauseloch. Werde ganz präsent im Hier und Jetzt. Nimm Deinen nächsten Atemzug wahr. Und dann frage Dich: Welcher Gedanke kommt wohl als nächstes? Beobachte, wie er auftaucht. Beobachte, wie er anfängt, Form anzunehmen. Wie die einzelnen Silben sich zu Wörtern und Sätzen formen. Beobachte, welche Art von Gedanke es werden wird: ein kreativer, neuer, problemlösender? Oder ein alter, destruktiver, nörgelnder, wertender, …? Und dann beobachte den nächsten… Beim übernächsten entscheide Dich dann, ob Du ihn zu Ende denken möchtest oder nicht.

Erkenne das reine SEIN.
Es liegt hinter Deinen Gedanken und wartet ruhig und geduldig darauf, bis Du aus Deinem unbewussten, automatisierten Verstandes-Denken erwachst und das reine Bewusstsein erkennst.

Wenn Du einen Gedanken denkst, folgt auf diesen Gedanken meist blitzschnell eine Bewertung der Situation. Und darauf meist unmittelbar ein Gefühl – blitzschnell und vollautomatisch. Du könntest z.B. zum Bäcker gegangen sein um ein bestimmtes Brot zu kaufen. Doch dieses Brot ist ausverkauft als Du ankommst. Was geht Dir durch den Kopf? Vermutlich zunächst: „Mein Lieblingsbrot ist ausverkauft.“ Das ist erst einmal eine völlig korrekte Beobachtung, eine wertfreie Beschreibung. Aber was passiert dann? Fängst Du an Dich darüber zu ärgern? Wirst Du traurig weil Du Dich so gefreut hattest? Diese Gefühle sind völlig ok, aber sie ändern nichts an der Situation, dass das Brot nun einmal ausverkauft ist. Nichts. Rein gar nichts. Selbst wenn Du Dich noch 2 Stunden lang ärgern, daheim Deinem Partner und übermorgen der Nachbarin davon erzählen würdest. Deine Gefühle zaubern trotzdem kein Brot her. Sie vermiesen Dir nur das Jetzt und wenn Du es zulässt auch noch den ganzen restlichen Tag.
Du könntest nach der Erkenntnis, dass etwas nicht so ist, wie Du es gerne hättest (z.B. dass Dein Lieblingsbrot nicht da ist) gar nicht erst in die Spirale negativer Emotionen eintauchen. Sondern statt dessen die Situation erst einmal so annehmen, wie sie ist. Radikale Akzeptanz. Kein Brot da. Punkt. Danach schick Deinen Verstand konstruktiv auf die Suche nach konstruktiven Alternativen: gibt es noch einen anderen Bäcker mit Deinem Lieblingsbrot? Hat Deine Nachbarin vielleicht noch eine Scheibe übrig? Wäre Pasta eine Alternative? Oder Müsli?

Übung:
Entkopple den Gedanken-Gefühls-Automatismus

Fang an, Deine destruktive Gedanken-Gefühls-Automatismen immer mehr zu erkennen und zu durchbrechen: Beobachte Dich in einer ganz alltäglichen Situation. Nimm wahr, wann ein Gedanke erst einmal nur beschreibend ist. Übe Dich in radikaler Akzeptanz. Wann schaltet sich dann ein wertender Gedanke dazu? Welches Gefühl folgt? Erkenne den Reiz-Beobachtungs-Wertungs-Emotions-Mechanismus und durchbrich ihn beim nächsten Mal. Finde konstruktive Alternativen.

Übung:
Es ist doch normal, dass… -Spiel

Stimmt es wirklich, was die Gesellschaft, in der Du lebst, für „normal“ hält? Schau einfach mal über Deinen Tellerrand hinaus und hinterfrage höchst kreativ einfach alles, was Du bis jetzt vielleicht noch für ganz normal hältst. Versetze Dich in eine andere gesellschaftliche Schicht. In eine andere Zeit. In einen anderen Kulturkreis. Was ist dort oder was war damals „normal“? Frage Dich z.B.: Ist es normal, dass Verkehr in den Städten über Verkehrszeichen und Ampeln geregelt wird? Ist es normal, dass Kinder ein eigenes Zimmer haben? Ist es normal, dass Frauen wählen dürfen? Ist es normal, dass Beziehungen monogam sind? Ist es normal, dass Fans der „Toten Hosen“ gleichzeitig kein Fan der „Ärzte“ sein können und umgekehrt? Ist es normal, dass wir an einem Tisch mit Stühlen essen? Ist es normal, dass Schule um 8:00 Uhr beginnt? Ist es normal, dass wir Bus, Bahn, Auto, Fahrrad, Fugzeug etc. brauchen, um uns von A nach B zu bewegen?
Was wäre, wenn Du ganz andere Ansichten als „normal“ annehmen würdest? Deine Antworten brauchen nicht wahrscheinlich zu sein. Für dieses kleine Gedankenspiel reicht es völlig, wenn Dein Geist sie für möglich hält.

Think outside the box

Du brauchst etwas Neues nicht für wahrscheinlich zu halten. Es reicht völlig, wenn Du es zunächst einmal nur für möglich hältst.

Fantasie ist wichtiger als Wissen, den Wissen ist begrenzt. Phantasie aber umfasst die ganze Welt.

Albert Einstein

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