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Wenn Du Probleme hast beim Meditieren

Mein Problem:

Ich schlafe meistens ein…

Was Dir helfen kann:

  • Mach es Dir unbequemer: wähle eine andere Uhrzeit, eine kühlere Raumtemperatur, mehr Licht, einen härteren Stuhl, eine aufrechtere Sitzposition…
  • Gehe umher, während Du meditierst.
  • Lass Deine Augen halb offen. Richte Deinen Blick auf einen uninteressanten Punkt vor Dir auf dem Boden.
  • Versuche Dein Alpha zu behalten. Bleib bei Deinen inneren Bildern, bleib wach! Möglicherweise helfen Dir Alpha-Meditationen oder der Fokus auf Deine Körperempfindungen (z.B. Deine Atmung).

Mein Problem:

Meine Gedanken stören mich andauernd…

Was Dir helfen kann:

  • Versuche einige unserer Übungen, um Betawellen zu reduzieren.
  • Streng Dich weniger an. Relax. Werde Dir einfach Deiner Atmung bewusst. Kommentiere Deine Atmung nicht in Sätzen oder Wörtern. Nimm sie einfach wahr.
  • Leg Dich hin, dimme das Licht und schließ Deine Augen.
  • Sind Deine Gedanken normale Alltagsgedanken? Dann kommen sie aus Beta.
  • Kommen Deine Gedanken aus Deinem Unterbewusstsein? – Dann stammen sie aus Theta oder Delta.
    • Hast Du neue Ideen oder Erkenntnisse? – Genieß sie einfach, freu Dich über Dein kreatives Gehirn und schreib Deine Erkenntnisse und Ideen auf.
    • Tauchen belastende Erinnerungen auf? – Dann schreibt Dir Dein Unterbewusstsein wohl eine „E-Mail“ und bittet Dich, das Thema endlich anzuschauen und zu klären. Hol Dir dazu wenn nötig professionelle Hilfe.

Versuche für Dich die idealen Bedingungen zur Meditation zu finden

Musik

Vielleicht stört Dich Musik beim Meditieren? Vielleicht hilft sie Dir? Wir haben die besten Erfahrungen mit leichten Klangteppichen gemacht – Musik ohne starke Beats oder faszinierende Melodien. Stell sie gerade so laut, dass sie Dir als Kissen zum Anlehnen dient.

Körperhaltung

Generell ist eine aufrechte Körperhaltung recht günstig für Meditation. Schläfst Du tendenziell eher ein? Dann setz Dich aufrechter, stell Dich hin oder geh sogar umher. Kreisen Deine Gedanken im Hamsterrad, lehn Dich zurück oder leg Dich sogar hin.

Temperatur

Finde die richtige Temperatur für Dich und experimentiere einfach – manche bevorzugen sogar extreme Kälte. Für den Anfang probiere eine normale Zimmertemperatur. Habe trotzdem eine Decke parat, denn während der Meditation wird sich das Gefühl für Deine Körpertemperatur ändern.

Timing

Vielleicht kommst Du mit dem Timing aufgenommener Meditationen nicht immer zurecht. Vielleicht brauchst Du mehr oder weniger Pausen. Nimm die Meditation einfach für Dich selbst in Deinem Tempo auf oder bitte jemanden, sie für Dich in Deinem Tempo zu lesen.

Tageszeit

Finde die Tageszeit, die für Dich, Deinen Biorhythmus und Deinen Alltag am besten funktioniert. Am Vormittag und Abends sind für die meisten ganz gute Zeiten. Nach dem Mittagessen fallen viele in ein leichtes „Suppenkoma“ und neigen dazu, einzuschlafen und ihren Fokus zu verlieren.

Licht

Eine zu helle Umgebung oder gar direktes Licht stören die meisten Menschen. Wir haben dann Schwierigkeiten nach innen zu gehen. Ist es dagegen zu dunkel, werden die meisten Menschen schläfrig. Versuch also für den Anfang irgendeine Helligkeit dazwischen.

Lärm

Manche Menschen sind sehr geräuschempfindlich. Manche sind irritiert, wenn es absolut still ist. Finde wenn möglich eine Umgebung, die für Dich passt: versuche z.B. leichte Meditationsmusik,  Kopfhörer oder Ohrenstöpsel.

Emotionen

Hab eine Strategie parat, wenn Dich im Kontakt mit Deinem Unterbewusstsein schmerzhafte Emotionen überrollen: öffne z.B. die Augen, werde wieder vollständig präsent im Hier und Jetzt, und bring Deine Gehirnhälften über eine bilaterale Stimulation wieder in einen Verarbeitungsmodus. Hol Dir professionelle Unterstützung.

Raum

Finde heraus, wie viel Platz Du um Dich herum brauchst. Es kann stören, wenn Du zu dicht an einer anderen Person sitzt.

Umgebung

Meditiere in einer Umgebung, in der Du ungestört bist und Dich sicher fühlst – gerade mit geschlossen Augen…

Schmerz

Wenn Du Anfänger bist, heb Dir den Lotussitz vorerst für später auf. Es ist völlig ok, aufrecht auf einem Stuhl zu sitzen anstatt Dich mit gekreuzten, schmerzenden Knöcheln zu quälen.

Körperbedürfnisse

Hör auf Deinen Körper und kämpfe nicht gegen seine natürlichen Bedürfnisse an. Das Asketendasein und das Transzendieren Deines Körpers ist vielleicht erst etwas für später.

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